Arztdarlehen

Der Wunsch vieler Ärzte ist es, eine eigene Praxis zu eröffnen. Vor allem jetzt ist es günstig, sich selbständig zu machen – immerhin werden dringend Landärzte gesucht. Leider scheitert die Praxiseröffnung vorerst oft an der Finanzierung. Ärztedarlehen helfen gerade jungen Ärzten dabei, sich den Traum einer eigenen Praxis und damit den Weg in die Selbständigkeit zu erfüllen. Oft ist eine eigene Praxis recht kostspielig. Deshalb gibt es so genannte Ärztedarlehen. In der Regel werden diese als festverzinsliches Arztdarlehen oder auch als Beamten-Kredit gewährt. In den meisten Fällen wird den Ärzten eine Karenzzeit eingeräumt. Das bedeudet, sie müssen nicht sofort mit der Tilgung des Darlehens beginnen, sondern habe eine gewisse „Schonfrist“ bis zur Rückzahlung.

Zwei Möglichkeiten stehen für die Aufnahme eines Arztdarlehens zur Verfügung. Zum einen ist es möglich, ein Praxisdarlehen aufzunehmen, bei dem die Rückzahlung in monatlichen Raten erfolgt. Die zweite Variante ist die Finanzierung eines Arztdarlehens mit einer Lebensversicherung. Die zweite Form der Darlehensaufnahme ist vor allem dann zu empfehlen, wenn ein Arzt mit hohen Steuerforderungen rechnet. Die Zinsen bleiben hier über den gesamten vereinbarten Zeitraum gleichmäßig stabil und können von der Steuer abgesetzt werden. Monatliche Tilgungsraten sind steuerlich nicht absetzbar. Die Zinsen werden zwar geringer, aber die Steuerbelastung nimmt zu.

Da sich bei der Aufnahme eines Arztdarlehens durchaus Geld sparen und Kosten senken lassen, ist es immer wichtig, verschiedene Darlehensangebote zu vergleichen.

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