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Bausparvergleich

Bausparverträge bieten sowohl Sparern als auch Finanzierern zahlreiche Vorteile. Allerdings bieten die Bausparkassen verschiedene Tarife, die mit sehr unterschiedlichen Zinssätzen und Konditionen aufwarten. Dabei ist klar, dass Bausparer, die später einmal bauen wollen, andere Tarife nutzen sollten als Sparer, die in erster Linie auf eine hohe Guthabenverzinsung achten. Ein Bausparvergleich vor dem Abschluss des Vertrages ist daher unumgänglich.

In Deutschland sind derzeit 25 Bausparkassen aktiv, bei denen Kunden mehr als 100 verschiedene Tarife wählen können. Erst 2009 wurde die Palette der Bausparkassen durch spezielle Riester-Tarife erweitert, so dass Anleger und Kreditnehmer heute eine noch größere Auswahl haben. Es lässt sich dabei nicht pauschal beantworten, welcher Tarif für den Bausparer der beste ist, entscheidet ist das Ziel, das mit dem Abschluss des Bausparvertrages verfolgt wird.

Will der Bausparer in erster Linie einen zinsgünstigen Sparplan abschließen, sollte das Hauptaugenmerk beim Bausparvergleich auf die Guthabenverzinsung gelegt werden. Diese reicht derzeit von 1-3% p.a., wobei eine höhere Guthabenverzinsung natürlich auch eine höhere Kapitalsumme zum Ende der Laufzeit bedeutet. Neben der Grundverzinsung überweisen die Bausparkassen bei Vertragsablauf oft auch einen Zinsbonus, der sich nach den bereits verdienten Zinsen berechnet. Dieser Bonus kann bis zu 300% betragen, was sich natürlich positiv auf die Gesamtrendite auswirken kann. Weiterhin können Sparer die Arbeitnehmersparzulage sowie die Wohnungsbauprämie nutzen. Letztere wird jedoch nur noch dann überwiesen, wenn das Guthaben des Bausparvertrages auch wohnwirtschaftlich verwendet wurde.

Bausparer hingegen, die ihren Bausparvertrag für die Finanzierung von Wohneigentum nutzen wollen, sollten beim Bausparvergleich auf niedrige Darlehenszinsen achten. Die Zinsen für das Bauspardarlehen können dabei deutlich niedriger sein als die Kreditkonditionen der Banken, wodurch sich nicht unerhebliche Einsparungen erzielen lassen. Bausparer, die mit dem Vertrag Wohneigentum erwerben wollen, können zudem die neuen Riester-Bausparverträge nutzen, die auch die staatliche Förderung bieten. Neben dem Zins sollten Finanzierer allerdings auch darauf achten, dass der Vertrag schnell zugeteilt werden kann, denn mitunter müssen Bausparer bis zu zehn Jahre auf die Zuteilung und somit auf die Nutzung des Bauspardarlehens warten.

Neben den Zinssätzen unterscheiden sich die Bausparverträge zudem in der Höhe der Gebühren. Beim Abschluss sind in der Regel Abschlussgebühren fällig, die 0,5-1,6% der Bausparsumme betragen können. Je geringer diese Abschlussgebühren ausfallen, desto besser ist dies natürlich für die Bausparer, die so nicht wenig Geld bei der Baufinanzierung sparen können.

Update: Bei Hypostar gibt es mit dem MarketWatch eine gute Anlaufstelle auf der Suche nach einer günstigen Baufinanzierung.